Rumänische F-16 fangen russische Drohne ab

Rumänische F-16. Foto: Wikimedia
Rumänische F-16. Foto: Wikimedia

Rumänische F-16 fangen russische Drohne im rumänischen Luftraum ab

Zwei F-16-Kampfflugzeuge der rumänischen Luftwaffe fingen am Samstag (13.) eine russische Drohne ab, die den Luftraum des Landes nahe der Grenze zur Ukraine verletzt hatte. Der Vorfall wurde vom Verteidigungsministerium bestätigt und vom lokalen Portal DIGI24 gemeldet.

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Abfangaktion

Die Flugzeuge, die zur 86. Luftwaffenbasis in Fetesti gehören, starteten um 18:05 Uhr (Ortszeit), nachdem die Drohne im rumänischen Luftraum entdeckt worden war. Um 18:23 Uhr identifizierten die F-16 das Ziel und eskortierten es in ein Gebiet etwa 20 Kilometer südwestlich von Kilia-Veke, wo der Kontakt von den Radaren verschwand.

Nach Angaben der Behörden überflog das Gerät keine bewohnten Gebiete und stellte keine unmittelbare Bedrohung für die Bevölkerung dar. Dennoch wurde eine Luftwarnung (RO-Alert) für die Bewohner des nördlichen Teils des Kreises Tulcea, einer Grenzregion entlang der Donau, ausgegeben.

Erklärung von Selenskyj

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass die russische Drohne etwa 10 Kilometer in rumänisches Territorium eingedrungen sei und sich dort rund 50 Minuten aufgehalten habe. Er warf Moskau vorsätzliches Handeln vor:

„Die russischen Soldaten wissen genau, wohin sie ihre Drohnen schicken und wie lange sie in der Luft bleiben. Dies ist kein Unfall, kein Fehler und keine Improvisation. Es ist eine klare Ausweitung des Krieges, der mit kleinen Schritten beginnt und mit großen Verlusten endet“, so Selenskyj.

Gesetzesänderung

Im Mai trat in Rumänien ein Gesetz in Kraft, das den Streitkräften erlaubt, feindliche Drohnen und Raketen abzuschießen, die in den Luftraum eindringen – auch in Friedenszeiten. Bis dahin waren solche Maßnahmen nur im Ausnahmezustand erlaubt.

Der neue rechtliche Rahmen sieht außerdem die Beteiligung von NATO-Kräften an Luftverteidigungsoperationen auf rumänischem Territorium vor, im Einklang mit den kollektiven Verteidigungsverträgen der Allianz.

Quelle und Bilder: DIGI24 | Wikimedia. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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